Hat sich die SPIEL-2013 für Tabletopper gelohnt?

Nachdem mir die SPIEL-2012 ausgesprochen gut gefallen hat, nahm ich mir dieses Jahr vor alles mitzunehmen und vier Tage auf der SPIEL-2013 durchzuhalten. Vier Tage, in denen es galt Leute kennen zulernen und zu spielen was das Zeug hält.

Dabei das eine, oder andere Schnäppchen zu machen wäre sicher auch nicht verkehrt.

Tag 0

SPIEL-2013 Das Spielzimmer Anreise am Mittwoch – kann dank meines Handy-Navis das Hotel nicht finden. Es ist das Mövenpick genau gegenüber des Bahnhofs – mein Navi beschließt mich erst einmal in einem großen Bogen drum herum zu führen. Nur ein Fall unzuverlässiger Technik, oder sind hier andere, sinistere Mächte am Werk?

SPIEL-2013 North and South GamesIrgendwann jedenfalls kann ich endlich einchecken; auf dem Weg zu meinem Zimmer komme ich an einem extra für Messegäste vorbereiteten Spielraum vorbei: vorbildlich. Nicht ganz sicher ob ich mich nach dem Navigationsdesaster aus dem Zimmer trauen soll, fasse ich mir schließlich doch ein Herz und wage mich auf die Straße. Ein Spieler muss schließlich auch etwas essen. Ich beschließe, weder rechts noch links abzubiegen – wer weiß wohin mein Navi mich am Ende führt – und finde nach kurzer Zeit eine Pizzeria. Hm.. Lecker!

Am Tisch neben mir haben drei Engländer Probleme mit der deutschen Karte – ich helfe aus und stelle fest: sie sind auch für die Messe hier. Ich geselle mich zu Dave, Fran & Lawrence von North & South Games und wir haben bei einigen Bieren einen angenehmen Plausch über unsere Lieblingsspiele, was es heißt Spiele zu entwerfen und wie sich die englische von der deutschen Spieleszene unterscheidet. Einen angenehmen Tag 0 ausklingen lassend, mache ich mich schließlich zurück auf den Weg ins Hotel wo ein bequemes Bett auf mich wartet.

Tag 1

Zeitig aufgestanden – zu müde, brauche Kaffee! Das überteuerte Hotelfrühstück lasse ich dennoch links liegen und stelle den gewohnten Koffeinpegel bei einem Bäcker in Bahnhofsnähe her.

Auf zur Messe!

Auf dem U-Bahn-Gleis stelle ich fest, dass das frühe Aufstehen nichts gebracht hat – die Bahn ist wie immer völlig überfüllt. Einige mehr, oder weniger freundliche Aufforderungen doch bitte ans Ende des Gleises weiterzugehen später, trifft die Bahn auch ein: gemeinsam mit hunderten Spielbegeisterten dränge ich mich durch eine enge Tür und stehe dann von allen Seiten gut gestützt in der Bahn. Auf geht’s.

SPIEL-2013 Sandy PetersenAuf der Messe angekommen zücke ich mein Handy: Da habe ich mir die ersten Stationen sauber eingezeichnet: MYTH soll den Anfang machen. Also auf zum Ulisses-Stand. Obwohl ich auf direktem Weg dorthin gehe, ist der bereits umlagert. Keine Chance auf ein Demo-Spiel, oder einen Plausch mit Brian, Keith, oder Kenny. Wie machen die Leute das bloß? Gibt es einen geheimen Eingang, durch den man früher reinkommt?

Also erst einmal weiter zum Stand der Rune-Quest-Gesellschaft, wo Sandy Peterson seinen Kickstarter Cthulhu Wars vorstellt. Fan-Boy, der ich bin lasse ich mir von ihm meine Ausgabe von Dorastor – Land Of Doom unterzeichnen. Yeah! Während Sandy das Spiel aufbaut, plausche ich mit Andre Jarosch und Fabian Küchler über Rune-Quest, die neuen Editionen und Rick Meints’ kommende Glorantha-Enzyklopädie. Schließlich ist das Spiel aufgebaut und mir fällt erst einmal die Kinnlade runter – Alter Schwede! Was für Minis! Demo-Spiel ist leider auch hier nicht möglich; vielleicht morgen.

SPIEL-2013 cthulhu-wars

Nun aber los – endlich Spiele ausprobieren. Die folgenden Spiele haben mich an Tag eins beeindruckt:

SPIEL-2013 puppet-wars-unstitchedPuppet Wars Unstitched von Wyrd Games

Des Nachts erwachen die Voodoo-Puppen der Hexe Zoraida zum Leben und fechten die Konflikte ihrer Vorbilder aus. Die 44 Puppen sind ausgesprochen liebevoll und mit reichlich Humor gestaltet. Nicht nur Malifaux Fans werden am Bemalen von- und Spielen mit diesen Miniaturen ihre Freude haben. Das Spiel ist nicht übermäßig komplex und schnell erklärt: auf Hexfeldern kämpfen Master, Henchmen und Minions, um die Kontrolle über einige Arbeitsbänke. Nebenbei machen sie einander den gar aus. Ausgeschaltete Puppen werden hierbei zu Upgrades – die Eigenschaften eines Upgrades stehen auf der Rückseite der Profilkarte, dies es zu jeder Puppe gibt. Diese wird dann an die Profilkarte der Puppe, die das Upgrade erhält angelegt. Interessant dabei: man darf auch eigene Puppen für deren Upgrade auseinander nehmen.

Ich hatte eine Menge Spaß mit Puppet Wars und obwohl es zunächst gar nicht gut für mich aussah, konnte mein Mini-Seamus am Ende das Ruder noch herumreißen und Mini-Lady Justice den garausmachen. Hussa!

Wolsung von Micro Arts Studio

SPIEL-2013 wolsungSPIEL-2013 lukasz-micro-artIch bin ja schon seit langem ein großer Fan der Micro Arts Basen und ihres MDF-Geländes. Auch diesmal hatten sie wieder zwei fantastisch aussehende Wolsung Tische am Start und hatten sich selbst auch wieder in Schale geschmissen. Lukasz war so nett mir eine Demo zu geben. Wolsung hat tolle Steam Punk Minis: wer das Genre mag, wird großen Gefallen an den Modellen finden. Das System deckt die, für Tabletop üblichen Situation auf einfache Weise ab. Gut gefallen hat mir, dass es einfache Geländeregeln gibt, die einem erlauben zu klettern, zu springen und das vorhandene Gelände auf allerlei Weise zu nutzen. Das macht gerade für das vorhandene MDF-Gelände mit seinen vielen Höhenstufen Sinn und eine menge Spaß. Neben einem einfachen Würfelmechanismus, kann man auch Karten einsetzen. Die sind allerdings nur für die Initiative eingesetzt, oder können für den Einsatz von Heldenfähigkeiten abgeworfen werden – da hätte man noch etwas mehr draus machen können. Dennoch ein insgesamt launiges Skirmish-System. Danke Lukasz.

Twin Tin Bots von Flatlined Games

Nebenbei habe ich noch das eine oder andere kleinere Spiel angeschaut und mit einigen Leuten gequatscht. Am Abend dann erschöpft in die, wiedermal überfüllte Bahn und zurück in die Stadt. Schlauer Fuchs, der ich bin, fuhr ich am Bahnhof vorbei und stieg eine Haltestelle später aus. Mein Navi war ausnahmsweise in der Lage, den Weg zum Hotel zu finden. Gut gemacht – ich bin Stolz auf mein Telefon Smiley.

SPIEL-2013 twin-tin-bots

Nach kurzem Abendessen verbrachte ich dann den Rest des Abends im Spielraum des Hotels. Gemeinsam mit drei Finnen, die ich hier kennenlernte hatte ich noch reichlich Spaß bei einer Partie Twin Tin Bots. Ein schräges Spiel: ähnlich wie bei Robo-Rally muss man zwei Roboter programmieren. Der Gag ist hier, dass man jede Runde nur für einen der beiden Roboter einen von drei Programmschritten ändern darf. Da beide Roboter sich aber jede Runde bewegen, geht es mit acht Robotern auf dem Spielfeld entsprechend chaotisch zu. Beide Roboter zu koordinieren und die Gegner im Auge zu behalten ist schon ausgesprochen anspruchsvoll – nichts, was ich nach einem Messe-Tag und mit zwei Bieren intus noch zufriedenstellend hinbekam Smiley.

Tag 2

Am Vorabend zu weit gefahren zu sein, zahlte sich nun aus: statt am Hauptbahnhof einzusteigen lief ich zur Haltestelle vom Vorabend uns bestieg dort eine erfreulich leere U-Bahn. Haha! Super-Me!

Auf der Messe das gleiche Bild wie am Vortag: binnen Null Komma Nichts waren wieder alle interessanten Spiele besetzt. Also erst mal wieder durch die Hallen wandern und umschauen. Meine Herren – Halle drei ist riesig! Auf dem Mittelgang, springt mir ein Typ im Asmodee T-Shirt in den Weg und möchte dass ich Zombicide ausprobiere. Habe gerade nix besseres zu tun, also warum nicht? Kommen wir zu Highlight eins des zweiten Tages:

Zombicide von Asmodee

SPIEL-2013 zombicideIn Zombicide übernehmen bis zu sechs Spieler die Kontrolle über einen bunten Haufen Überlebender, die sich kooperativ durch immer größer werdende Zombiehorden kämpfen müssen. Das Comichafte Artwork und die wirklich tollen Minis, verschaffen dem Spiel jede Menge Flair. Es ist durchaus launig und die Spieler sind darauf angewiesen sich gut abzusprechen, wenn sie nicht vorzeitig ins Gras beißen wollen. Da wir zu dritt spielten, hatte jeder von uns zwei Charaktere – da war der Verlust eines Charakters nicht so tragisch. In einem sechser Spiel, würde es mich aber arg frustrieren früh ins Gras zu beißen – laut der Erklärung auf der SPIEL, gibt es keine Möglichkeit wieder ins Spiel einzusteigen. Ausgesprochen ärgerlich bei 90-150 Minuten Spielzeit. Abgesehen davon kann man aber eine Menge Spaß mit dem Spiel haben.

Da Clash von Ammon Miniatures

Da Clash ist ein spaßiges kleines Wyrd Wrestling Spiel, in dem mehr, oder weniger Süße Monster und Bösewichte in schrägen Kostümen in den Ring steigen. Dort schlagen sie einander mit Hilfe Ihrer Superkräfte die Rübe ein. Das an sich ist ja schon mal recht lustig – Interessant wird das Spiel durch eine Coaching Phase, in der man zunächst Würfelt und seine Würfel dann zwischen Aktivierung, Zen, Rage und einer Power bar aufteilt. Die Zen und Rage Punkte benötigt man zum aktivieren verschiedener Super Kräfte. Die Aktivierung bestimmt wann man dran ist, aber auch ob man bestimmte Fähigkeiten überhaupt einsetzen darf. Da ist schon etwas Planung und Überlegung gefragt. Allzu viel dann aber auch wieder nicht, so dass man in unter 30 Minuten eine Partie entspannt durchspielen kann. Leider ist das Spiel, für das was man bekommt, doch eher teuer – andererseits bekommt man wirklich geniale Minis und ein nettes kurzweiliges Prügelspiel.

SPIEL-2013 da-clash

Damit ging der zweite Tag zu Ende und nach der Rückfahrt in einer, wieder einmal überfüllten U-Bahn, stand mir nicht mehr der Sinn nach weiteren Spielen – stattdessen noch kurz mit Freunden zum Essen getroffen und dann erschöpft ins Bett gefallen.

Tag 3

Verdammt! Fühle mich nach dem Aufwachen kränklich und habe fiese Kopfschmerzen. Einige Paracetamol und Kaffees später geht es dann aber wieder und ich bin bereit für meinen dritten Messe-Tag. Vielleicht schaffe ich es ja heute mit MERCSMinis zu quatschen und MYTH auszuprobieren.

Also wie die beiden Tage zuvor, direkt zum Stand – wieder alles umlagert. Mann, Mann, Mann! Wie machen die das? Hat jemand inzwischen einen Teleporter entwickelt? Also gut, wieder erst einmal auf der Messe umschauen. Gibt ja noch reichlich zu sehen. Zum Beispiel den riesigen Zvezda Games Stand in Halle 1. Die Firma sagte mir nun gar nichts. Kein Wunder – ist auch russisch und hat früher Eisenbahn- und Modellbau Zubehör vertrieben. Jetzt machen sie in Spiele und scheinen zumindest in Russland eine große Nummer zu sein.

Samurai Battles von Zvezda GamesSPIEL-2013 samurai-battles

Wer liebt sie nicht – Samurais? Schon seit ich als Kind Shogun, mit Richard Chamberlain als Anjin-San gesehen habe, fand ich Samurais toll. In Samurai Battles übernimmt man nun die Kontrolle über ein kleines Heer von Samurais, Ashi Garus und Bauern. Freizeitstrategen befehligen ihre Truppen über das, aus Memoir 44 bekannte, Commands & Colors System. Experten steigen mit dem, von Zvezda Games entwickelten System ein und planen für jede Einheit den Zug voraus. Hierfür wählt man auf einer kleinen Übersichtskarte aus einer Vielzahl möglicher Aktionen aus. Das Spiel zeichnet sich durch große taktische Tiefe aus, die auf der Messe gänzlich zu ergründen unmöglich ist. Für Liebhaber anspruchsvoller Strategiespiele und Fans des feudalen Japans, ist Samurai Battles genau das Richtige Spiel.

MYTH von MERCSMinis

Gegen Ende des Tages war es endlich soweit: Brian, Keith & Kenny waren ausnahmsweise mal nicht umlagert. SPIEL-2013 myth-demoNicht nur dass ich Gelegenheit hatte, das Spiel zu testen, die drei standen mir auch bereitwillig Rede und Antwort. Das Ergebnis könnt ihr in wenigen Tagen in diesem Blog lesen.

In MYTH wagen sich die Spieler in dunkle Wälder und finstere Gemäuer, um sich der Finsternis und ihren Schergen entgegenzustellen. Das Spiel ist vollständig kooperativ und kommt ohne einen Spielleiter aus. Was mir besonders gefällt, ist wie jede Aktion im Spiel eine gleichwertige Reaktion auslöst. Gut gefällt mir auch, dass die Monster sich einigermaßen intelligent verhalten und sich nach unterschiedlichen Regeln bewegen und ihre Ziele auswählen. Das Spiel gibt den Spielern große Freiheit in der Einteilung ihres Zuges und ihrer Aktionen. Folgendes Problem kann aufgrund der dessen leider auftreten: in manchen Gruppen können ein, oder zwei Spieler die übrige Gruppe dominieren. Das Spiel ist dann nur noch für einen Teil der Spieler wirklich spaßig. SPIEL-2013 myth-minis-1Genau dies trat leider auch in meiner Demo auf: der Typ links von mir laberte und laberte und versuchte seinen Willen dem Rest der Gruppe aufzuzwingen. Für den Spieler rechts von mir war das alles andere als lustig. Bei einer ausgeglichenen Runde jedoch, machen gerade diese großen Spielräume den Reiz des Spiels aus. Ich freue mich schon auf Januar – dann soll das Spiel an die Backer ausgeliefert werden.

Mit meinem Treffen mit MERCSMinis endete der dritte Tag auf der Messe für mich mit einem absoluten Highlight. Von hier konnte es nicht mehr besser werden. Irgendwie wusste ich auch nicht so recht, was ich mit dem kommenden Tag anfangen würde.

Den Abend nutzte ich jedenfalls noch, um in der Hotelbar mit Freunden ein wenig zu quatschen, zu spielen und den Tag bei einem Bierchen ausklingen zu lassen.

Tag 4

Oh verdammt. Fühle mich wieder nicht sonderlich gut, aber auch nicht direkt krank. Also aufstehen, auschecken, Koffeinpegel auffüllen, Paracetamol einwerfen und schon bin ich bereit für den letzten Tag auf der SPIEL– mehr oder weniger.

So langsam ist bei mir dann doch die Luft raus. Ich schlendere noch ein wenig über die Messe, kaufe ein bisschen ein und schaffe immerhin noch ein paar Demos. Die meisten eher nicht so spannend. Zwei Highlights gab es aber dennoch: zum einen konnte ich Friedemann Frieses neues Spiel Futterneid ausprobieren (und direkt kaufen) und zum anderen bin ich auf Ashes – The Dark Site Of The Moon gestoßen; einem Mech Tabletop aus China.

SPIEL-2013 futterneidFutterneid von 2F Spiele

In Friedemann Frieses neuem Spiel Futterneid versucht jeder Spieler seine liebsten Bonbons vor den Mitspielern in Sicherheit zu bringen. Hierzu grabscht man Bonbons aus einer von 5 Schalen in der Mitte des Tisches, oder stibitzt sie von seinen Nachbarn. Schafft man es eine Runde lang die Bonbons vor sich zu behalten, dann kann man sie in Sicherheit bringen. Ziel des Spiels ist es die wertvollsten Bonbons zu sammeln. Wie wertvoll eine Leckerei ist, erfährt man allerdings erst am Ende des Spiels. Bis dahin hat man nur eine Stichprobe, bestehend aus einem Basiswert für die Süßigkeit und einem eigenen Punktmodifikator, den man verdeckt neben jede Schale gelegt hat. Zusätzlich sollte man genau beobachten, wo die Mitspieler zuschlagen. Man kann natürlich auch auf die Punkte pfeifen und einfach die eigenen Lieblingsbonbons in Sicherheit bringen Smiley. Was man am Ende hat, darf man auch essen (sofern man mit echten Süßigkeiten und nicht den Papp-Bonbons aus der Spielschachtel spielt).

Ashes – The Dark Site Of The Moon

Ein vor einiger Zeit leider gescheiterter Kickstarter aus China und eine wirkliche Überraschung für mich. Leider konnte man Ashes auf der Messe nicht Probespielen – ich hätte es gerne ausprobiert. Die Mechs sind Bausätze aus Lasercut Card. Das Material und der Umfang der Bausätze schreckte mich zwar etwas ab, allerdings sehen sie wirklich toll aus: meinen Geschmack haben sie genau getroffen.

SPIEL-2013 ashes-the-dark-site-of-the-moon

Neben den Modellen haben mich an dem Spiel zwei Dinge beeindruckt:

  1. die Mechs lassen sich beliebig zusammenstellen, ohne dass man unübersichtliche Bögen ausfüllen müsste. Man wählt einfach einen Torso, einen Antrieb und ein Waffensystem – für jede Komponente nimmt an eine Karte, diese legt man dann untereinander an und schon hat man das Profil seines Mechs. So einfach so gut.
  2. Statt Würfel, oder Karten verwendet Ashes ein, an Schiffe versenken, anmutendes System: der Verteidiger platziert heimlich den Fußabdruck seines Mechs auf einem  Brett, das in Hexfelder unterteil ist. Der Angreifer platziert ebenfalls verdeckt einen, oder mehrere Zielmarker auf einem identischen Brett. Je nach Waffengröße wird dabei das ganze Brett, oder nur ein Teil verwendet. Auf diese weise simuliert das Spiel auf einfachste Weise, die Ungenauigkeit großer Waffen, die man in diesem Spiel am besten gegen große Ziele einsetzt.

Ich wünsche Alexander Li viel Erfolg für eine Neuauflage seines Kickstarters!

Fazit

Rückblickend wäre der letzte Tag auf der SPIEL-2013 vielleicht nicht mehr notwendig gewesen, auch wenn ich noch interessante Spiele entdeckt habe. Irgendwie war ich doch zu erschöpft, um das noch vollständig zu genießen. Am Ende war ich froh warm und sicher im Zug zu sitzen und alle Eindrücke auf dem Heimweg Revue passieren zu lassen. Die vielen schönen Miniaturen, tollen Spiele, interessante Leute und Gespräche. Das Highlight MERCSMinis zu treffen! Es war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Die SPIEL ist auf jeden Fall für Tabletopper mindestens so interessant wie für jeden anderen Spieler auch. Vielleicht sehen wir einander ja auf der SPIEL-2014!

PS

Es gab noch viel, viel mehr Spiele, die ich auf der Messe ausprobiert habe. Ich habe über fast alle einen kurzen Eindruck auf Twitter hinterlassen. Zu finden unter Bartenders #SPIEL-2013 Tweets.

SPIEL 2013 Galerie

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.